Die Kehdinger – Zeitung aus Handel, Handwerk, Gewerbe und Dienstleistung
Ausgabe Nr. 162 · Juni – August 2026
Stadtmagazin Nordkehdingen

Goldgelb,
Grün &
mittendrin

Schützensaison, Kultur-Fest-Wochen, „Freiburg räumt auf" – und dazwischen Geschichten von Menschen, die ihre Region gestalten.

Zur Ausgabe

Was Sie in dieser Ausgabe erwartet

Liebe Leserinnen und Leser,

liebe Mitglieder des Gewerbevereins Nordkehdingen e.V.,

draußen blüht der Raps, wir tauschen Stiefel gegen Turnschuhe, Kaminabende gegen Gespräche über den Gartenzaun: In Nordkehdingen findet das Leben wieder draußen statt.

Neben Knospen und Sonnenschein lockte der Frühling auch bei uns schon längst die Menschen aus dem Haus. In Freiburg zogen Bürgerinnen und Bürger mit Handschuhen und guter Laune durch die Straßen, motiviert von einem einfachen Gedanken: „Nicht mein Müll, aber mein Dorf." Bei der Aufräumaktion entstanden Gespräche zwischen Leuten, die sich sonst kaum begegnen. Eine Aktion, die Menschen zusammenbringt, bei der gemeinsames Anpacken Spaß bringt. „Das tut uns gut in einer Zeit, in der man sich immer seltener ‚einfach so' trifft", stellt eine Teilnehmerin fest.

Genauso lebendig zeigt sich die Kulturszene: Bei den Kultur-Fest-Wochen öffneten sich Ateliers, Bühnen wurden bespielt, Krimi-Lesungen hiesiger Autorinnen und Autoren lockten neugierige Zuhörer. Gospel, Country-Western, Akkordeon, Big-Band: Diese Region hat mehr zu bieten, als viele ahnen. Wir können uns also auf weitere Veranstaltungen in den nächsten Monaten freuen.

Und dann ist da noch die Schützensaison, die jetzt wieder Fahrt aufnimmt. Fahnen, Festzelte, vertraute Gesichter wiedersehen und neue Leute kennenlernen. Schauen Sie doch mal vorbei!

Der Gewerbeverein wünscht Ihnen eine erlebnisreiche Saison, schöne Begegnungen und viel Freude beim Lesen!

Ihre Sabine Sternhagen
Presse- und Schriftwartin · Gewerbeverein Nordkehdingen e.V.

Titelbild mithilfe von KI generiert

Mit Mut in die Zukunft

Pflege & Gesundheit

Medizin auf dem Land neu denken

Wie in Nordkehdingen an der Versorgung von morgen gearbeitet wird

Wie kann medizinische Versorgung auf dem Land funktionieren, wenn Arztpraxen fehlen, Wege weit sind und gleichzeitig immer mehr Menschen auf verlässliche Hilfe angewiesen sind? Mit genau dieser Frage hat sich in den vergangenen drei Jahren das Projekt PUG (Pflege und Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum stärken) beschäftigt. Initiiert wurde das Projekt von den Pflegepionieren aus Oldenburg, gemeinsam mit zahlreichen Partnern in der Region. Ziel war es, neue Wege für die medizinische und pflegerische Versorgung in Nordkehdingen und Drochtersen zu erproben.

Verschiedene Ansätze für eine bessere Versorgung

Im Projekt haben sich mehrere Ansätze herauskristallisiert, die alle ein gemeinsames Ziel verfolgen: die medizinische Versorgung einfacher zugänglich zu machen.

Ein Baustein ist die assistierte Telemedizin. Dabei kommen geschulte Kräfte mit einem digitalen Arztkoffer zum Einsatz. Medizinische Daten wie Herz- oder Lungengeräusche, EKG-Werte oder andere Messwerte werden erfasst und an den Arzt übermittelt, der zugeschaltet wird und eine Einschätzung geben kann.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Versorgung in Pflegeeinrichtungen. Untersuchungen finden vor Ort statt, während der Arzt per Video zugeschaltet wird. Auch die Zusammenarbeit mit Fachärzten wird neu gedacht. In Hausarztpraxen werden Untersuchungen durchgeführt, während ein Facharzt digital eingebunden wird. Ergebnisse lassen sich direkt besprechen, ohne dass zusätzliche Wege notwendig sind.

Als vierter Ansatz steht mit dem AVAmobil eine mobile Lösung im Raum, die flexibel eingesetzt werden kann und Versorgung dorthin bringt, wo sie gebraucht wird.

Freiburg und Wischhafen als Praxisbeispiele

Für Nordkehdingen besonders relevant sind die Erfahrungen vor Ort. Im Pflegeheim in Freiburg wurde erprobt, wie Telemedizin im Alltag funktionieren kann. Atemgeräusche können digital übertragen werden, zusätzlich ist ein direkter Blickkontakt möglich. Auch in Wischhafen wurde die digitale Einbindung von Fachärzten getestet. Für viele Patienten bedeutet das eine deutliche Erleichterung, weil zusätzliche Termine und längere Fahrten entfallen.

Zwischen Skepsis und praktischer Erfahrung

Neue Wege in der medizinischen Versorgung stoßen nicht automatisch auf Zustimmung. Für viele Menschen gehört der persönliche Kontakt zum Arzt fest dazu. Gleichzeitig zeigt sich, dass die Offenheit wächst, wenn Anwendungen im Alltag funktionieren und konkret helfen.

Es geht nicht nur um Technik

Im Verlauf des Projekts wurde deutlich, dass die Technik allein nicht ausreicht. Entscheidend ist, wie gut die Zusammenarbeit funktioniert. Ärzte, Pflegeeinrichtungen, Kommunen und weitere Beteiligte arbeiten enger zusammen als zuvor. Es sind neue Kontakte entstanden und erste Strukturen gewachsen, auf denen weiter aufgebaut werden kann.

Dass das Projekt umgesetzt werden konnte, ist auch dem Engagement vor Ort zu verdanken. Die Samtgemeinde Nordkehdingen und die Gemeinde Drochtersen haben das Vorhaben nicht nur unterstützt, sondern auch mit rund 150.000 Euro kofinanziert.

Noch nicht fertig, aber auf dem Weg

Gleichzeitig ist klar, dass viele Fragen noch offen sind. Technische Voraussetzungen und Abläufe müssen weiterentwickelt werden. Auch die Einbindung weiterer Ärzte ist ein wichtiges Thema. Melanie Philip von den Pflegepionieren erklärt, dass das Interesse wächst. Weitere Ärzte haben signalisiert, dass sie sich künftig beteiligen können.

Ein Anfang, kein Abschluss

Für Nordkehdingen bleibt das Projekt eine Grundlage, auf der weiter aufgebaut werden kann. Melanie Philip bringt es auf den Punkt:

„Es ist nicht so, dass jetzt alles fertig ist. Aber wir haben vieles angestoßen, und jetzt geht es darum, dass wir gemeinsam dranbleiben und weiter daran arbeiten."Melanie Philip, Pflegepioniere

Sie wird das Projekt weiter begleiten. Gespräche sind bereits geplant.

Fragen oder Interesse an Zusammenarbeit?

Melanie Philip · ✉ PUG@pflegepioniere

Reportage

Von der Großstadt aufs Segelboot und zurück nach Kehdingen

Katharina Hatecke und Jan Gutjahr auf ihrem Segelboot

Katharina Hatecke (33) und Jan Gutjahr (35) verbrachten ein halbes Jahr auf der Ostsee – und sind dann nach Freiburg zurückgekehrt. Foto: © Katharina Hatecke

Als Katharina Hatecke (33) und Jan Gutjahr (35) von ihrem Weg nach Freiburg an der Elbe erzählen, wird schnell klar: Dieser Weg war alles andere als gewöhnlich. Und genau das macht ihre Geschichte so besonders. Was die beiden erzählen, klingt im ersten Moment nach zwei ganz normalen Lebensläufen. Schule, Studium, Arbeiten, Leben in der Stadt. Und dann kommt irgendwann ein Punkt, an dem sich Dinge verändern. Aus einer Idee wurde ein Plan und aus dem Plan eine unvergessliche Erfahrung.

Wie alles angefangen hat

Katharina ist in Stade geboren und in Wischhafen aufgewachsen. Nach dem Abitur zog es sie zunächst nach Hannover, wo sie ein Studium im Bereich Bauingenieurwesen begann. Doch schon nach etwa einem Jahr merkte sie, dass dieser Weg nicht der richtige für sie ist. Parallel arbeitete sie als Hostess und Barkraft, und genau dort stellte sie fest, was ihr wirklich Freude macht: das Organisieren, das Arbeiten mit Menschen und die Atmosphäre rund um Veranstaltungen. So entschied sie sich für ein duales Studium, das die Ausbildung zur Veranstaltungskauffrau mit dem Abschluss als Diplom-Eventmanagerin verbindet.

Von 2012 bis 2017 lebte und arbeitete Katharina in Hannover. Sie blieb auch nach dem Studium in der Eventagentur, in der sie bereits während dieser Zeit tätig war. 2017 zog sie für sechs Jahre nach Hamburg, gründete dort für die Agentur einen zweiten Standort, leitete ihn als Prokuristin und war dafür verantwortlich, diesen später auch wieder zu schließen.

Jan kommt ursprünglich aus der Nähe von Mönchengladbach. Schon in der Schule war er als DJ unterwegs und arbeitete in Diskotheken. 2010 zog er nach Hannover und machte dort seine Ausbildung zur Fachkraft für Veranstaltungstechnik. Er blieb dem Unternehmen, in dem er damals angefangen hatte, treu und arbeitet bis heute dort. Inzwischen leitet er seit vielen Jahren die Abteilung Projektplanung.

Kennenlernen über die Arbeit

Kennengelernt haben sich Katharina und Jan bereits im Jahr 2011. Damals war Jan als Veranstaltungstechnikdienstleister für die Agentur tätig, in der Katharina arbeitete. Man kannte sich also über viele Jahre aus dem beruflichen Zusammenhang. Erst 2022 lernten sich die beiden näher kennen, und aus dem beruflichen Kontakt wurde mehr. Für Katharina war das letztlich auch einer der Gründe, von Hamburg wieder zurück nach Hannover zu ziehen. Dort zogen die beiden zusammen und lebten bis Mai 2025 gemeinsam in Hannover.

Die berufliche Laufbahn

Beruflich hat sich bei Katharina in den vergangenen Jahren einiges verändert. Nach ihrer Zeit in der Agentur war sie noch bei einem Medienkonzern in Hannover tätig. Seit November 2025 arbeitet sie nun in Grünendeich bei der „Maritime Landschaft Unterelbe". Dort ist sie Eventmanagerin und Assistenz der Geschäftsstellenleitung und bringt viel von dem ein, was sie in der Eventbranche gelernt hat.

Parallel dazu arbeitet sie nebenberuflich für ein LinkedIn-Marketing-Unternehmen und plant dort unter anderem Workations. Auch Jan arbeitet heute zum großen Teil remote. Trotzdem fährt er weiterhin regelmäßig nach Hannover, um dort vor Ort zu arbeiten.

Die Vindö 32 – das Familienboot

Eine Vindö 32 aus dem Jahr 1977 – das 8,95 Meter lange Boot wurde ihr Zuhause für ein halbes Jahr. Foto: © Katharina Hatecke

Segeln war schon da und wurde dann immer größer

Das Segeln war für Katharina nichts völlig Neues. Ihr Vater Rainer Hatecke ist Inhaber der Freiburger Werft, und in der Familie spielte das Leben auf dem Wasser immer eine Rolle. Bei Jan war das anfangs anders. Doch 2023 war er das erste Mal mit Katharinas Familie auf der Elbe segeln und verliebte sich sofort in das Familienboot aus Vollholz. Jan schaute danach viele Segelvideos auf YouTube, beschäftigte sich immer intensiver mit dem Thema, und im Herbst 2024 kam bei den beiden die „Schnapsidee" auf, ein eigenes Boot zu kaufen und sich ein halbes Jahr Auszeit auf dem Wasser zu nehmen.

Die Vindö 32 und eine Entscheidung mit Folgen

Im Herbst 2024 schauten sich Katharina und Jan gemeinsam mit Katharinas Vater mehrere Boote an. Besonders angetan hatte es ihnen eine Vindö 32 aus dem Jahr 1977. Das 8,95 Meter lange Boot lässt sich gut handhaben und passte zu dem, was die beiden suchten.

Leben auf dem Boot beginnt schon vor dem Törn

Im Frühjahr 2025 gaben die beiden ihre Wohnung in Hannover auf, packten ihr Leben zusammen, brachten alles nach Freiburg und lagerten es dort ein. Das Paar zog auf das Boot, obwohl es zu diesem Zeitpunkt noch renoviert und ausgestattet wurde. Gemeinsam mit Rainer Hatecke machten sie das Schiff fit für die Reise. Es bekam Solar, Batterien und die technische Ausstattung, die nötig war, um auch unterwegs arbeiten zu können.

Ein halbes Jahr auf der Ostsee

Im Mai 2025 stachen Katharina und Jan schließlich in See und verbrachten ein halbes Jahr auf der Ostsee. Der Alltag sah plötzlich ganz anders aus. Wind und Wetter bestimmten den Tagesablauf. Pläne wurden spontan verändert. Nicht selten ging es ganz woanders hin als ursprünglich gedacht. Genau das machte für die beiden aber auch einen großen Teil des Reizes aus.

Warum Freiburg geblieben ist

Nach ihrer Rückkehr war für beide klar, dass sie nicht wieder zurück in ihr altes Leben wollten. Die Entscheidung fiel auf den Flecken Freiburg. Ausschlaggebend waren mehrere Dinge. Katharinas Familie lebt hier, das Boot ist hier, und schon während der Vorbereitungen und der Zeit vor dem Törn hatten beide gemerkt, wie wohl sie sich in Freiburg fühlen.

Inzwischen renovieren sie ein Haus direkt hinter der Werft und bauen sich dort Schritt für Schritt ihr neues Zuhause auf.

Ankommen zwischen Wasser, Weite und Familie

Was beide an Nordkehdingen schätzen, beschreiben sie sehr ähnlich. Die Landschaft ist wahnsinnig schön, sagen sie. Schafe auf den Wiesen, Wasser direkt vor der Tür, nicht mitten in der Stadt. Für sie ist das hier der richtige Ort zum Segeln, Radfahren, Laufen und Spazierengehen.

Auch dass Familie und Freundeskreis wieder näher zusammengerückt sind, empfinden beide als großes Geschenk. Katharina hat wieder engeren Kontakt zu alten Freunden, zu ehemaligen Schulkameraden und auch zu einem befreundeten Paar aus Oederquart. Für beide ist Freiburg inzwischen ein Stück Heimat und ein echter Ruheort geworden.

Nordkehdingen in drei Worten

Wie sie Nordkehdingen beschreiben würden? Grün, norddeutsch und herzlich. Beide haben das Gefühl, dass hier jeder jedem hilft.

Familienzuwachs mit vier Pfoten

Ganz nebenbei ist die kleine Familie noch größer geworden. Kater Pfote kam im Alter von nur wenigen Wochen zu den beiden und gehört seitdem fest dazu. Vielleicht wird er schon beim nächsten Törn mit an Bord sein.

Katharina und Jan haben einen Weg gewählt, der nicht ganz gewöhnlich war. Aber vielleicht ist genau das das Schöne an ihrer Geschichte: dass aus einer Schnapsidee ein neues Leben geworden ist.

Ehrenamt

Dorfmoderation in Kehdingen Oste

Engagiert für die Zukunft der Dörfer

Baljer Dorfmoderatoren bei der Arbeit

Baljer Dorfmoderatoren: ein generationenübergreifendes Team, das sich aktiv für die Zukunft des Dorfes engagiert. Fotos: © May-Britt Müller

In Freiburg wird gemeinsam Müll gesammelt, in Balje wird über das Wohnen der Zukunft gesprochen und in Wischhafen entstehen neue Ideen für Begegnung und Ehrenamt. Hinter vielen dieser Entwicklungen stehen Menschen, die sich als Dorfmoderatoren engagieren.

In der LEADER-Region Kehdingen Oste hat sich dieses Engagement in den vergangenen Monaten weiterentwickelt. Bereits zum zweiten Mal wurden neue Dorfmoderatoren qualifiziert. Damit wächst ein Netzwerk, das die Zukunft der Dörfer direkt vor Ort gestaltet.

Zwei Durchgänge, viele Ideen

Die zweite Qualifizierungsrunde fand an zwei Wochenenden im September und November statt. Insgesamt sieben Teilnehmende aus der Region Kehdingen Oste sowie weitere aus benachbarten Regionen wurden in Freiburg/Elbe und im Alten Land ausgebildet. Bereits zuvor hatte es einen ersten Durchgang gegeben. Damals trafen sich die Teilnehmer in Balje. Dort sind heute sieben aktive Dorfmoderatoren im Einsatz.

Mit den neuen Dorfmoderatoren aus Freiburg und Wischhafen wächst die Zahl der Engagierten in Kehdingen auf 11. Weitere Qualifizierte in der Region gibt es in Großenwörden, Oldendorf und Oberndorf.

Die Qualifizierung umfasst insgesamt 48 Unterrichtsstunden. Inhalte sind unter anderem die eigene Rolle im Dorf, Kommunikation auch in schwierigen Situationen, die Entwicklung von Projektideen sowie Fördermöglichkeiten und Umsetzungsschritte. Organisiert und begleitet wurde die Maßnahme von der Freiwilligenakademie Niedersachsen gemeinsam mit der LEADER-Region Kehdingen Oste. Die Finanzierung erfolgt aus Mitteln des Sparkassenverbandes Niedersachsen.

„Was macht unser Dorf besonders?"

Ein wichtiger Bestandteil der Ausbildung ist die persönliche Auseinandersetzung mit dem eigenen Ort. „Wir mussten unser Dorf vorstellen und hatten nur 30 Sekunden Zeit, um zu sagen, was es besonders macht", berichtet Wiebke Witthohn. Auch Lara Schotten aus Wischhafen erinnert sich daran:

„Man überlegt plötzlich ganz bewusst, was den eigenen Ort eigentlich auszeichnet. Zum Glück hatte ich im Vorfeld die Wischhafen-Chroniken gelesen."Lara Schotten, Dorfmoderatorin Wischhafen

Neben diesen kurzen Präsentationen gehört auch ein Methodenkoffer zur Ausbildung. Er vermittelt Werkzeuge, mit denen Projekte angestoßen, Gespräche moderiert oder Bürger beteiligt werden können. Ein praktischer Teil war zudem eine Ortsbegehung in Freiburg. Dabei wurden gezielt unterschiedliche Perspektiven eingenommen, etwa von Jugendlichen, Senioren oder Familien.

Die Rolle ist so vielfältig wie die Menschen selbst

Ein zentraler Punkt der Ausbildung ist die Frage, welche Rolle man als Dorfmoderator einnehmen möchte. May-Britt Müller, Regionalmanagerin der Region Kehdingen Oste, erklärt, dass diese Rolle ganz unterschiedlich ausgefüllt werden kann.

Lara Schotten sieht ihre Stärke vor allem in der Kommunikation und Vernetzung. Sie bringt Menschen und bestehende Strukturen zusammen. Burchard von der Decken aus Balje beschreibt sich als Ansprechpartner für Ideen und Probleme. „Ich höre zu und versuche Lösungen zu finden. Wenn ich sie nicht selbst liefern kann, kenne ich vielleicht jemanden, der weiterhelfen kann." Frank Maier aus Freiburg betont, dass es auch darum geht, mit schwierigen Situationen umzugehen. Dazu gehört auch, Grenzen zu setzen.

Projekte, die bereits Wirkung zeigen

Dass Dorfmoderation ganz konkret im Alltag ankommt, zeigen verschiedene Beispiele. In Freiburg wurde im April die Aktion „Freiburg räumt auf" umgesetzt. Anlass waren Rückmeldungen aus der Bevölkerung, dass der Ort stellenweise als ungepflegt wahrgenommen wird. Zudem wurde in Freiburg ein Informationsabend zur geplanten Einheitsgemeinde organisiert. Rund 80 Bürger nahmen teil und nutzten die Gelegenheit, Fragen zu stellen und ihre Anliegen einzubringen.

In Balje stehen vor allem Fragen rund um das zukünftige Wohnen im Mittelpunkt. Wie kann ein Dorf so gestaltet werden, dass es für Jung und Alt lebenswert bleibt? Auch Themen wie Pflege und Unterstützung im Alter werden dort aktiv diskutiert. Ähnliches ist für Wischhafen in Planung.

Begegnung schaffen und Menschen erreichen

Ein entscheidender Erfolgsfaktor ist die Nähe zu den Menschen. In Freiburg haben Wiebke Witthohn und Renate Walter im Winter regelmäßig eine Punschbude am Hafen betrieben. So entstanden ganz unkompliziert Gespräche und Kontakte. In Balje gibt es mit dem Dorftreff einen festen Ort für Austausch. Ergänzt wird dieser durch eine regelmäßig erscheinende Infopost, die über aktuelle Themen informiert.

Lara Schotten verfolgt in Wischhafen einen ähnlichen Ansatz. Ihr ist wichtig, dass Menschen sich einbringen können, die sich nicht langfristig anbinden wollen oder können. „Jeder soll die Möglichkeit haben, sich projektbezogen einzubringen oder Ideen vorzuschlagen", erklärt sie.

Jung und Alt gemeinsam aktiv

Eine Besonderheit zeigt sich deutlich in Balje. Dort reicht das Alter der Dorfmoderatoren von Anfang 20 bis Mitte 70. „Diese Mischung ist etwas ganz Besonderes", sagt Burchard von der Decken. Wiebke Junge und Eske Meyer gehören zu den jungen Dorfmoderatoren in Balje. Beide bringen bewusst den Blick der jüngeren Generation mit ein.

Blick nach vorn

Die Dorfmoderation soll weiter ausgebaut werden. May-Britt Müller betont, dass es wichtig ist, möglichst viele Menschen in den Dörfern zu aktivieren. Ein weiterer Qualifizierungsdurchgang ist bereits geplant. Wer also Interesse hat, selbst Dorfmoderator zu werden, kann sich an die jeweilige Bürgermeisterin oder den Bürgermeister wenden.

Was ist Dorfmoderation?

Ein Instrument der ländlichen Entwicklung. Ziel: Bürger aktiv in die Gestaltung ihres Dorfes einzubeziehen. Geschulte Ehrenamtliche moderieren Gespräche, sammeln Ideen, vernetzen Menschen und unterstützen Projekte.

In Niedersachsen unterstützt durch das Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. In Kehdingen Oste über die Freiwilligenakademie Niedersachsen.

Kontakt:dorfmoderation@nordkehdingen.de

Weitere Informationen: ml.niedersachsen.de/dorfmoderation

Freiburg/Elbe

Freiburg auf dem Weg in die Dorfentwicklung

Antragsübergabe vor dem historischen Kornspeicher in Freiburg

Übergabe des Antrags zur Aufnahme in das Dorfentwicklungsprogramm vor dem historischen Kornspeicher. Foto: © Jörg Petersen

Im März zeigte sich Freiburg/Elbe von seiner besten Seite, als sich bei strahlendem Sonnenschein Vertreter der Gemeindeverwaltung, des Rates und der Dorfmoderatoren am Hafen trafen, um zwei besondere Gäste zu begrüßen: Karin Beckmann, Landesbeauftragte und Leiterin des Amtes für regionale Landesentwicklung Lüneburg, sowie Lienhard Varoga, Leiter der Geschäftsstelle in Bremerhaven.

Nach einer rund einstündigen Besichtigung durch den historischen Flecken wurde der Antrag zur Aufnahme in das Dorfentwicklungsprogramm feierlich vor dem historischen Kornspeicher übergeben. Darin spiegeln sich zahlreiche Wünsche und Ideen für die zukünftige Entwicklung Freiburgs wider.

Große Chancen, aber auch klare Herausforderungen

Denn so freundlich sich der Ort an diesem Tag präsentierte, die Herausforderungen sind bekannt: ein wenig attraktives Ortsbild, sinkende Einwohnerzahlen bei gleichzeitig steigender Überalterung, schließende Geschäfte, sanierungsbedürftige Gebäude, fehlende Treffpunkte und eine insgesamt geringe Aufenthaltsqualität, insbesondere am Hafen. Auch eine klarere Kommunikation nach außen wird als wichtig angesehen.

Die Hoffnung ist groß, dass die Aufnahme in das Dorfentwicklungsprogramm neue Impulse bringt.

Ideen aus der Mitte des Ortes

Bereits im Vorfeld wurden im Rahmen eines Workshops mit Vereinsvertretern, KiTa-Mitarbeiterinnen, Lehrkräften der GOBS sowie Ratsmitgliedern zahlreiche Ideen gesammelt. Auch die Dorfmoderatoren haben mit ihrer Wunsch-Punsch-Aktion in der Vorweihnachtszeit wichtige Anregungen aus der Bevölkerung aufgenommen.

Hafen und Ortskern im Fokus

„Für uns als Gemeinde stehen zwei zentrale Baumaßnahmen im historischen Zentrum im Fokus", erklärt Bauamtsleiter und Gemeindedirektor Ernst Hülsen. „Der unter Ensembleschutz stehende Hafen mit seinen Liegeplätzen für Segel- und Motorboote muss dringend saniert werden. Dabei geht es auch darum, den Hafen für Besucher und Einheimische besser erlebbar zu machen, etwa durch Sitztreppen am Ufer oder neue Aufenthaltsbereiche."

Samtgemeindebürgermeisterin Erika Hatecke ergänzt: „Ein weiteres wichtiges Projekt ist der Kauf des ehemaligen Amtsrichterhauses. Dort sind derzeit die Bücherei, das Institut für angewandte Biologie und der NLWKN untergebracht. Perspektivisch soll die Bücherei erweitert werden, um Raum für Schulklassen, Kindergartengruppen und öffentliche Veranstaltungen zu schaffen. Auch ein gemeinsamer Mittagstisch ist denkbar. Im Obergeschoss könnten zudem Wohnungen entstehen."

Weitere Ideen für die Zukunft

Darüber hinaus gibt es weitere Ansätze: mehr bezahlbarer Wohnraum für ältere Menschen in zentraler Lage, die Aufwertung des historischen Ortskerns durch Sanierungen, eine einheitliche Beschilderung sowie mehr Dialogformate und Aufenthaltsangebote. Auch Themen wie Sauberkeit und Blühflächen spielen eine Rolle.

Engagement, das bereits sichtbar ist

Dass bereits jetzt viel möglich ist, zeigen die Aktivitäten vor Ort. So fand am 11. April ein Müllsammeltag statt. Zudem haben die Dorfmoderatoren neue Formate etabliert, darunter Plattdeutsch-Abende und einen gut besuchten Infoabend zur Einheitsgemeinde. Der Austausch und das Miteinander stehen dabei klar im Mittelpunkt.

Ein positiver Blick von außen

Für Karin Beckmann war es der erste Besuch in der Region. Besonders hob sie die Lage an der Elbe, den maritimen Charakter und das Engagement der Menschen hervor.

„Ich habe den Eindruck, dass hier viele anpacken und gemeinsam Lösungen finden. Das ist eine große Stärke. Ich komme gerne wieder, am besten mit einer guten Nachricht."Karin Beckmann, Landesbeauftragte ARL Lüneburg

Entscheidung im Spätsommer erwartet

Ob Freiburg in das Dorfentwicklungsprogramm aufgenommen wird, entscheidet sich voraussichtlich im Spätsommer. Im Falle einer Zusage würde im Herbst ein Planungsbüro beauftragt, das die Erstellung eines Dorfentwicklungsplans begleitet. Für Freiburg würde damit ein etwa einjähriger Prozess beginnen, an dem sich viele Bürger aktiv beteiligen können.

Kunst & Identität

Ein Bild für Freiburg und seine Zukunft

Großformatiges Graffiti am Freiburger Hafen

Das neue, rund elf Meter lange Graffiti am Freiburger Hafen vereint Wappen, Kirche, Kornspeicher, Pfahlewer und maritime Motive. Foto: © Wandkollegen

Freiburg an der Elbe setzt ein sichtbares Zeichen für seine Zukunft. Am Hafen entsteht ein großformatiges Graffiti auf einer rund elf Meter langen und zwei Meter hohen Betonwand. Es soll die Motivation, die Ideen und die Dynamik der Menschen widerspiegeln, die sich an den Vorbereitungen für den Antrag zur Dorfentwicklung beteiligt haben.

Im Mittelpunkt steht dabei die Frage: Was macht Freiburg besonders? Welche Orte, welche Bilder, welche Geschichten verbinden die Menschen mit ihrem Flecken? Die Antworten aus einem Mini-Workshop sind in das Konzept eingeflossen und bilden die Grundlage für das geplante Kunstwerk.

Geschichte, die bis heute sichtbar ist

Ein zentrales Motiv ist das Freiburger Wappen mit der Burg. Auch wenn diese bereits im Jahr 1167 zerstört wurde, ist sie bis heute Symbol für die lange und bewegte Geschichte des Ortes. Damals setzte sich Heinrich der Löwe in den kriegerischen Auseinandersetzungen mit dem Bremer Erzbischof Hartwig I. durch und ließ Freiburg dem Erdboden gleichmachen. Die Burg verschwand, blieb jedoch im Wappen erhalten und steht bis heute für die historische Bedeutung des Fleckens.

Freiburg verfügte einst über Stadt-, Stapel- und Marktrechte. Durch die direkte Lage an der Elbe war der Ort über Jahrhunderte hinweg ein bedeutender Handelsplatz.

Das historische Zentrum prägt den Ort

Noch heute ist diese Geschichte im Ortsbild sichtbar. Viele Gebäude aus dem 19. Jahrhundert prägen das eng bebaute historische Zentrum rund um die St. Wulphardi Kirche. Sie wurde nach der Sturmflut von 1825 in den Jahren 1837 und 1838 neu errichtet. Auch die Erinnerung an die Sturmfluten gehört fest zur Identität der Region. Immer wieder kam es zu Deichbrüchen und schweren Schäden. Heute sorgen das Sturmflutsperrwerk und die Deiche für Schutz.

Landschaft, Leben und Bewegung

Freiburg zeigt sich heute als lebendiger Ort zwischen Natur, Geschichte und Entwicklung. Radfahrer prägen das Bild ebenso wie weite Rapsfelder. Windräder stehen für den Wandel hin zu erneuerbaren Energien. Gleichzeitig bleibt der maritime Charakter erhalten. Beliebte Trau-Orte wie Gut Schöneworth, der Historische Kornspeicher oder der Pfahlewer Oderik stehen für Freiburg als besonderen Ort zum Heiraten. Auch markante Bauwerke wie der Radarturm und die Kirche sind feste Orientierungspunkte im Ort. Auf dem Wasser erinnern Börteboote und Segelboote an die lange maritime Tradition, die bis heute Teil des Lebens ist. Ein weiteres prägendes Bild ist der Blick durch das geöffnete Sperrwerk auf die Elbe. Dahinter ziehen mitunter große Kreuzfahrtschiffe in Richtung Hamburg vorbei.

Kehdingen als besondere Region

Die Region Kehdingen ist weit über ihre Grenzen hinaus bekannt. Pferdeliebhaber aus aller Welt schätzen die traditionsreiche Zucht. Gleichzeitig ist die Landschaft Teil eines bedeutenden Vogelzugsgebiets. Im Herbst und Frühjahr rasten hier hunderttausende Zugvögel. Vom Aussichtsturm aus lassen sich diese Naturereignisse eindrucksvoll beobachten. Diese besondere Kombination aus Natur, Wasser und Weite soll künftig noch stärker in den Fokus rücken, auch im Zusammenspiel mit dem Hafen und touristischen Angeboten.

Ein starkes Symbol für den Aufbruch

All diese Elemente fließen in das geplante Graffiti ein. Es soll mehr sein als ein Kunstwerk. Es ist ein sichtbares Zeichen für das Selbstverständnis des Ortes. Freiburg an der Elbe steht für Wasser, Wind und Weite. Für Geschichte und Veränderung. Und für Menschen, die bereit sind, ihren Ort aktiv zu gestalten. Mit dem neuen Bild am Hafen wird genau das sichtbar gemacht. Freiburg setzt die Segel und nimmt Kurs auf die Zukunft.

Neues aus Handel & Handwerk

Anzeige

Tag der offenen Tür: 800 Euro Spende an den DRK-Ortsverein Wischhafen

Strahlende Gesichter beim Tag der offenen Tür: Regina Körner aus Freiburg/Elbe hat den ersten Preis unserer Tombola gewonnen und freute sich sichtlich über den Hauptgewinn.

Im selben Rahmen konnten wir eine Spende in Höhe von 800 Euro an den DRK-Ortsverein Wischhafen übergeben, einen Teil des Erlöses unseres Tages der offenen Tür. Der zweite Preis, ein Warengutschein über 500 Euro, ging in diesem Jahr nach Hammah. Der DRK-Ortsverein Wischhafen war bereits zum zweiten Mal mit einem eigenen Stand bei uns vertreten und hat fleißig Lose mitverkauft. Die Mitglieder engagieren sich in besonderem Maße: Sie leisten wertvolle Arbeit im Umgang mit unseren Seniorinnen und Senioren, organisieren viermal im Jahr Blutspendetermine und kümmern sich regelmäßig um Seniorennachmittage. Gerade deshalb sehen wir diese Spende als sehr gut angelegt, um genau diese wichtige Arbeit zu unterstützen.

Viele fragen sich, was eigentlich mit dem Erlös vom Tag der offenen Tür passiert. Über das Jahr verteilt unterstützen wir damit verschiedene Projekte und Vereine für einen guten Zweck, zum Beispiel Schützenvereine, Spielmannszüge, Kindergärten, Schulen und Sportvereine. In diesem Jahr gab es zusätzlich zur regulären Tombola auch eine Kindertombola. Den daraus erzielten Erlös möchten wir gerne eins zu eins an eine Organisation oder einen Verein in Kehdingen weitergeben, der Kindern zugutekommt. Denkbar wäre zum Beispiel die Unterstützung bei der Anschaffung neuer Trikots oder Ähnlichem, gerne auch mit unserem Logo.

Wir blicken zurück auf einen rundum gelungenen Tag der offenen Tür am Ostersamstag. Es war ein wunderbarer Tag, geprägt von vielen schönen Begegnungen, interessanten Gesprächen und einer großartigen Atmosphäre. Besonders dankbar sind wir für die tatkräftige Unterstützung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, unserer Familien und Freunde. Mit ihrem Engagement, ihrer Zeit und ihrem Einsatz haben sie maßgeblich dazu beigetragen, dass dieser Tag zu einem vollen Erfolg werden konnte. Ebenso möchten wir uns bei den zahlreichen Ausstellern bedanken, die unserer Veranstaltung einen besonderen Rahmen gegeben und sie mit ihren Beiträgen bereichert haben.

Diercks GmbH

Birkenstraße 80 · 21737 Wischhafen · 📞 04770-831040
www.diercksgmbh.de

E-Bikes · Fahrräder · Rasenmäher · Gartengeräte · KFZ-Service · Tankstelle · Autowaschanlage

Viele Freiwillige bei Müllsammelaktion in Freiburg

Unter dem Motto „… nicht mein Müll – aber mein Dorf, Freiburg räumt auf", fand am 11. April eine Müllsammelaktion statt. Bei strahlendem Sonnenschein kamen über 60 Freiwillige.

Während viele Grüppchen, bewaffnet mit Müllsäcken und Greifern, fast alle Straßen in und um Freiburg absuchten, schrubbte eine Gruppe in sehr mühevoller Arbeit das Brückengeländer gegenüber der Tankstelle. Wieder andere kümmerten sich ausdauernd um einen Großteil der Bäume in der Hauptstraße. Es wurde an den Baumscheiben reichlich Unkraut gekratzt, damit gesponserte Blumen gepflanzt werden konnten.

Nach zwei Stunden getaner Arbeit gab es bei der Feuerwehr einen kleinen Imbiss und Getränke und man kam miteinander ins Gespräch. Vielen Dank noch einmal an alle Beteiligten und Vereine, die Mitglieder zum Helfen animieren konnten!

Diese Veranstaltung war ein voller Erfolg und sollte in den kommenden Jahren wieder ins Freiburger „Frühlingsprogramm" aufgenommen werden.

Text: Die Dorfmoderatoren

Anzeige

Hustede Haustechnik: 100 % Zukunftskraft für das Kehdinger Land

Hustede Haustechnik – Bagger im Einsatz

Moderne Haustechnik stellt steigende Anforderungen. Energieeffizienz, smarte Systeme und zuverlässiges Handwerk sind heute entscheidend. Hustede Haustechnik ist im gesamten Kehdinger Land Ihr Partner für Neubau und energetische Sanierungen in privaten und gewerblichen Gebäuden. Von Premium-Wärmepumpen über Photovoltaikanlagen bis zur Badsanierung entwickeln wir passgenaue Systemlösungen.

Qualität entsteht durch Fachkräfte. Deshalb investieren wir konsequent in Ausbildung und Wachstum. Über 80 Mitarbeitende, darunter 15 Auszubildende, arbeiten bei Hustede Haustechnik. Als einer der größten Handwerksbetriebe der Region stehen wir für klare Prozesse, persönliche Ansprechpartner und kontinuierliche Weiterbildung.

Unser Anspruch: 100 % Leistung. 100 % Exzellenz. Um diesen dauerhaft zu erfüllen, bauen wir unser Team weiter aus. Gesucht werden Fachkräfte für Montage, Baustelle und technischen Kundendienst. Wer strukturiertes Arbeiten, moderne Technik und ein stabiles Umfeld schätzt, ist bei uns richtig.

Wir suchen Dich als Monteur (m/w/d) für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik

📞 04143/911 20 · ✉ info@hustede-drochtersen.de
WhatsApp: 04143/911 22 22 · Instagram: hustede_haustechnik

hustede-drochtersen.de/jobs

Neues Baugebiet in Wischhafen

Vertreter der Kreissparkasse Stade beim Vermarktungsstart des neuen Baugebiets

Vertreter der Kreissparkasse Stade und der Fa. K.-H. Bernhardt beim öffentlichen Vermarktungsstart. Foto: © Kreissparkasse Stade

Am 16. April erfolgte der öffentliche Vermarktungsbeginn für das neue Baugebiet in Wischhafen. Mit der Ersterschließung werden voraussichtlich 52 Baugrundstücke parzelliert. Eine Reservierung ist ab sofort möglich.

Die Kreissparkasse tritt zusammen mit der Fa. K.-H. Bernhardt aus Wischhafen als Erschließer des Baugebiets auf. Die Vermarktung erfolgt ausschließlich durch die Kreissparkasse Stade. Der Verkauf der ca. 52 Grundstücke in der Straße „Hollerdeich" ist ab Mitte 2026 geplant. Das Baugebiet sieht eine offene Bauweise vor: vom Tiny-House bis zum Mehrfamilienhaus können verschiedene Projekte umgesetzt werden.

Die Grundstücke müssen nach Erwerb innerhalb von vier Jahren bezugsfertig bebaut sein. Der Grundstückskaufpreis beläuft sich voraussichtlich auf 123,00 Euro pro Quadratmeter, zzgl. einmaliger Kosten für den Hausanschlussschacht. Das Baugebiet wurde im September 2025 durch den Gemeinderat Wischhafen beschlossen und umfasst eine Nettobaulandfläche von ca. 40.200 m². Die Ersterschließung wird voraussichtlich im 3. Quartal 2026 abgeschlossen sein.

Jörg Stemmermann und Matthias Lühmann

Jörg Stemmermann und Matthias Lühmann von der Kreissparkasse Stade. Foto: © Kreissparkasse Stade

Kontakt für Interessenten

Jörg Stemmermann · 📞 04141 109-171 · ✉ joerg.stemmermann@ksk-stade.de

Anzeige

Metal Lake Festival Bremervörde am 18. Juli

RAGE auf der Bühne

RAGE — Die Jungs rund um Frontmann Peavy Wagner sind Headliner. Foto: © xoxo photography

Metalheads aufgepasst: Das Metal Lake Festival feiert Premiere! Die Seebühne am Vörder See hat gerufen und von lokalen Newcomern bis zu internationalen Szene-Größen sind 6 Bands ihrem Ruf gefolgt und werden gebührend einheizen.

Den Reigen eröffnet Dishonor! „Dishonor" verkörpert mit ihrer Musik eine abwechslungsreiche Fusion aus harmonischen Melodic Metal und modernem Metalcore! Neue Reize setzen, der Mix aus bestehenden Metal-Genres und den besten Eigenschaften dieser, etwas Neues zu erschaffen ist der kreative Antrieb der Band „Dishonor".

Im Anschluss ist die Seebühne in italienischer Hand: Motörhell! Ihre Palette an Coversongs geht von Klassikern wie Ace of Spades und Overkill bis hin zu moderneren Songs wie Sacrifice und Brave New World. Ihr roher, granitartiger und massiver Sound bringen Erinnerungen an die Zeiten zurück, in denen Lemmys Band die Bühnen der Welt beehrten.

Ancient Curse stehen für messerscharfe Riffs, energiegeladene Powerparts, melancholische akustische Zwischenteile, ausdrucksstarke und dynamische Vocals und komplexe Arrangements. Der professionelle Anspruch gilt auch für die Live-Performance: Ancient Curse schafften es bisher immer, das Publikum mit ihrer energiegeladenen Live-Show mitzureißen.

VICTORY zählt bis heute zu einem der prägendsten Hard Rock-Acts an der internationalen Speerspitze des Genres. Die Band beweist immer noch eindrucksvoll, dass klassischer Hard Rock auch nach vier Jahrzehnten nichts von seiner Kraft und Energie verloren hat.

1984 war das Jahr, in dem der Grundstein für die Karriere einer Band gelegt wurde, die auch über 40 Jahre danach noch so aktiv ist wie am ersten Tag. Die Rede ist von RAGE. Die Jungs rund um Frontmann Peavy Wagner haben neben den neuen Songs auch Evergreens im Gepäck, wie Straight To Hell, Higher Than The Sky und Don't Fear The Winter.

Warlord wurde 1981 als Idee von William J. Tsamis (†) und Mark Zonder gegründet. Die Band gilt als einer der Pioniere des Epic Metal und hat im Laufe der Jahre eine riesige Fangemeinde aufgebaut. Jetzt wiedergeboren mit einer neuen Besetzung, darunter Mark Zonder, erhebt sich Warlord erneut aus der Asche, bereit, Warlords Musik live endgültig dort zu etablieren, wo sie hingehört.

Unsere Sponsoren/Präsentatoren: Sparkasse Rotenburg Osterholz, Radio 21, Rock Hard, Musix, Hard-line, Rock it! und Powermetal.de.

Mehr Infos

Besucht uns auf www.metal-lake.de, Facebook oder Instagram, um auf dem Laufenden zu bleiben.

Vorverkauf: Tickets online im Ticketshop und in der Tourist-Information Bremervörde.

Mittelalterfest Bremervörde am Vörder See, 28.–30. August 2026
Anzeige

Helfen, treffen, zusammenleben

Wi helpt Wischhafen

Neue Ansprechpartnerin informiert über Angebote für Senioren

Kehdingen. Im Verein „Wi helpt" in Wischhafen hat es in den vergangenen Monaten einige personelle Veränderungen gegeben. Diana Schröder vom Seniorenbüro informiert über die aktuelle Situation und die Angebote für ältere Menschen und ihre Angehörigen in der Region.

Martina Pfaffenberger und Jörg Gabriel haben sich aus der aktiven Vereinsarbeit in den Ruhestand verabschiedet. Der Verein bedankt sich ausdrücklich für ihr langjähriges Engagement und die stets vertrauensvolle Zusammenarbeit. Zum neuen ersten Vorsitzenden wurde bereits im April 2025 Thomas Jungclaus gewählt. Er bringt Erfahrung in der Vereinsarbeit mit und engagiert sich mit großem Einsatz für die Weiterentwicklung von „Wi helpt".

Die Leitung des Seniorenbüros in Wischhafen liegt bereits seit Oktober 2022 in den Händen von Diana Schröder. Dort erhalten Seniorinnen und Senioren sowie deren Angehörige eine kostenlose und unabhängige Beratung rund um das Thema Älterwerden. Das Angebot umfasst unter anderem Unterstützung bei der Beantragung von Pflegegraden oder deren Anpassung, Hilfe bei Schwerbehindertenausweisen sowie bei Widersprüchen im Falle von Ablehnungen. Zudem wird Hilfestellung beim Ausfüllen von Anträgen gegeben, etwa für Wohngeld, Grundsicherung im Alter, Sozialhilfe oder Hilfe zur Pflege.

Interessierte können sich jederzeit an das Büro wenden, um einen persönlichen Beratungstermin zu vereinbaren. Seit Januar 2026 ist Diana Schröder zudem Ansprechpartnerin für die Seniorenhilfe des Vereins. Dieses Angebot richtet sich an Menschen mit Pflegegrad 1 bis 3 und dient der Entlastung im Alltag. Dazu zählen Begleitungen zu Arztterminen oder zum Einkauf sowie eine stundenweise Betreuung pflegebedürftiger Angehöriger. Wichtig ist, dass keine pflegerischen Maßnahmen durchgeführt werden. Stattdessen stehen gemeinsame Aktivitäten wie Spaziergänge, Gespräche, Vorlesen oder einfach Gesellschaft leisten im Mittelpunkt.

Kontaktaufnahmen sind über das Büro in Wischhafen oder telefonisch möglich. Der Verein freut sich zudem über neue Mitglieder und ehrenamtliche Unterstützerinnen und Unterstützer.

„Nur gemeinsam sind wir stark. Gerade im ländlichen Raum ist eine funktionierende Gemeinschaft von großer Bedeutung."Diana Schröder

Mit einem sommerlichen Gruß aus Kehdingen wünscht sie allen Bürgerinnen und Bürgern eine schöne Zeit.

Kontakt

Diana Schröder · 📞 0162-522 79 66
Sprechzeiten: montags bis freitags, 9–12 Uhr

Beitrittsformular: www.wi-helpt-wischhafen.de oder direkt im Büro

Lebendige Nachbarschaft am Süderdeich

Am Zusammentreffen von Süderdeich und Breitendeich in Balje hat sich etwas Besonderes entwickelt: Ein kleines Rasthäuschen ist zum Treffpunkt für Nachbarn und Radfahrer geworden – jahreszeitlich geschmückt, immer mit einer kleinen Überraschung.

Was hier entsteht, ist mehr als Dekoration. Die Nachbarn backen Brot, bringen Kuchen und kochen Kaffee. Man trifft sich, redet, plant gemeinsam die nächste Aktion. Zum Osterfest stand ein selbstgebauter Osterhase bereit. Stühle und ein Tisch laden zum Verweilen ein — Radfahrer haben den Anlaufpunkt längst als Geheimtipp entdeckt.

Die Gemeinschaft hier ist bunt gemischt: Zugezogene und alteingesessene Bewohner finden zusammen. Genau das macht den Unterschied. Wo Menschen sich kennen und füreinander da sind, entsteht ein soziales Netz, das Sicherheit gibt und den Alltag leichter macht.

Mitmachen

Wer mehr über diese besondere Nachbarschaft erfahren möchte oder ein Treffen vor Ort vereinbaren will: Ansprechpartnerin ist Elke Witte, 📞 04753 / 841 01 56 50.

Haben Sie aus Ihrer Nachbarschaft auch eine Geschichte, die es wert wäre, erzählt zu werden? Melden Sie sich bei uns.

Veranstaltungen in Kehdingen

Tagesaktuelle Termine und Veranstaltungen aus Kehdingen — direkt vom Kehdinger Kultur e.V. gepflegt und immer auf dem neuesten Stand.

Neues vom Leuchtturm Balje

Offener Leuchtturm: 27. Juni bis 6. September

Jeweils Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Sonnabend und Sonntag öffnet der Alte Baljer Leuchtturm seine Türen in der Zeit von 10:00 bis 18:00 Uhr für seine Besucherinnen und Besucher. Diesmal ist der im Naturschutzgebiet gelegene Alte Baljer Leuchtturm bis zum 6. September an den genannten Tagen geöffnet.

Nutzen Sie einen Abstecher hinter den Deich und tauchen Sie ein in die Zeit der alten öl- und gasbetriebenen Leuchttürme entlang der Elbe. Genießen Sie den unbeschreiblichen Blick über die Elbe und die Elbmündung, die Schleuse des Nord-Ostsee-Kanals und das Naturschutzgebiet Wildvogelreservat Nordkehdingen. Erfahren Sie mehr über das Leben auf und mit dem Turm zu Beginn des vorigen Jahrhunderts. Mitglieder des Fördervereins stehen als ehrenamtliche Leuchtturmwärter und -innen Rede und Antwort.

Traditionelle Eröffnungsfeier mit Grill und Kuchenbuffet

28. Juni von 11 bis 17 Uhr. Der Förderverein Baljer Leuchtturm von 1904 e.V. lädt seine Gäste und Mitglieder ein. Zu Beginn der Besuchssaison des Baljer Leuchtturmes gibt es ein Stelldichein der Vereinsmitglieder, der ehrenamtlichen Leuchtturmwärterinnen und -wärter und aller Besucherinnen und Besucher der Region Nordkehdingen. Bei selbstgebackenem Kuchen, Kaffee, Tee, weiteren Getränken und Leckereien vom Grill besteht die Möglichkeit zu Fachsimpeln, sich wiederzusehen und den Winter endgültig aus den Knochen zu schütteln. Mit Glück erhascht man eine Begegnung mit den traditionellen Treckeroldies aus dem Umland.

Anfahrt & Infos

Sofern Sie mit dem Fahrrad unterwegs sind, beachten Sie bitte die Öffnungszeiten des Ostesperrwerks.

Eintritt frei. Ort der Eröffnungsfeier: am Rosenbeet im Gellertweg.

Förderverein Baljer Leuchtturm von 1904 e.V. · ✉ baljer.leuchtturm@gmail.com

Ostereiersuche: Gewinnspiel des Gewerbevereins fand wieder großen Zuspruch

In der Zeit vom 23.03. bis 07.04. galt es, die vielen bunten, kreativen Ostereier bei den teilnehmenden Geschäften zu finden. Die Suche wurde in zwei Touren aufgeteilt, da es sonst zu weitläufig gewesen wäre. „Man sah, wie sich die Eltern mit den Kindern auf die Suche machten", so Sabine Sternhagen, Initiatorin der Veranstaltung.

„Da wurde auch schon mal vom Wind ein Ei vom Baum geholt oder man tauschte sich untereinander aus, wie viele Eier denn nun tatsächlich in einem Nest gefunden worden sind", so S. Sternhagen weiter mit einem Lächeln im Gesicht. Da mehrere richtige Teilnahmebögen abgegeben worden sind, wurde per Los entschieden. Die Freude war aber trotzdem bei allen Kindern riesig! „Wir hatten supertolle Preise, da war für jeden etwas dabei." An dieser Stelle ein großes Dankeschön an die Sponsoren! Ohne euch ist so eine Aktion nicht möglich.

Naturfreibad Krummendeich startet in die neue Saison

Das Naturfreibad Krummendeich öffnet seine Tore zur neuen Badesaison. Besucher dürfen sich auf einige Neuerungen freuen — mehr wird noch nicht verraten.

Das Veranstaltungsprogramm für die Saison kann sich sehen lassen: Am 10. Juli findet eine Kinderdisco für Kinder und Jugendliche zwischen 11 und 15 Jahren statt (19 bis 21 Uhr). Das Open-Air-Kino ist für den 31. Juli geplant. Auch ein Duathlon und Triathlon sollen in diesem Jahr wieder angeboten werden — der Termin steht noch aus.

AquaFitness und Aquajogging finden jeweils donnerstags von 18.30 bis 19.15 Uhr statt, voraussichtlich ab Ende Mai oder Anfang Juni. Für Mitglieder der Nordkehdinger Sportvereine ist das Angebot kostenfrei — lediglich der reguläre Eintrittspreis fällt an. Schwimmkurse für Kinder werden ebenfalls angeboten; Termine sind direkt im Freibad zu erfragen.

Aktuelle Öffnungszeiten sind auf der Homepage der Samtgemeinde Nordkehdingen sowie auf den Social-Media-Kanälen des Bades zu finden.

Anzeige

Sommer im Natureum

Am 6. und 7. Juni verwandelt sich das Natureum in einen mittelalterlichen Marktplatz mit Musik, Gauklern und Kunsthandwerkern. Die Gäste können eine Fahrt mit einem Wikinger-Langschiff auf der Oste unternehmen und majestätische Greifvögel erleben. Die jungen Besucher dürfen sich am Schmieden, Korbflechten, Filzen und vielem mehr versuchen.

Im Juli und August gibt es ein buntes Ferienprogramm. Kleine und große Gäste können Bernstein schleifen, Mehl mahlen und Brot backen am Lagerfeuer auf Steinzeit-Art und in einem spannenden Escape-Game einen drohenden Deichbruch verhindern.

Am 2. August präsentieren sich zahlreiche Aussteller und Kunsthandwerker aus der Region. Und auch kulinarisch wird von süß bis herzhaft einiges geboten.

Zu einer Pause laden das Café-Bistro, der Spielplatz, die Wasserspielanlage sowie Picknickplätze ein. Im ElbeKüstenpark treffen Sie Pferde, Schafe, Zwergotter und weitere Tiere. Freitags ist Familientag, da kostet die Familienkarte nur 12 Euro.

Öffnungszeiten & Kontakt

Di–So sowie Feiertage 10–18 Uhr (Juli/August auch Mo)

Natureum Niederelbe · Neuenhof 8 · 21730 Balje · 📞 0 47 53 / 84 21 10
www.natureum-niederelbe.de

Natureum Niederelbe – Mittelaltermarkt 6./7. Juni, Ferienprogramm Juli/August, GartenMagie 2. August
Anzeige
Anzeige

Action, Spaß und Erholung für alle — Wasserski & Wakeboard Neuhaus/Oste

Einfach mal wieder die Seele baumeln lassen und einen unvergesslichen Tag am See verbringen: Die Wasserski- & Wakeboard-Anlage in Neuhaus bietet Spaß und Entspannung für jedermann. Mit einem engagierten Team und viel Leidenschaft ist sie ein echtes Highlight der Region für Wassersportfans. Ob Wasserski, Wakeboard, Stand-up-Paddling oder Baden am Strand — hier kommt jede und jeder auf seine Kosten.

Wassersportbegeisterte können auf dem rund 900 Meter langen Lift ihre ersten Versuche auf Wasserski wagen, während fortgeschrittene Boarderinnen und Boarder im Sliderpark mit zehn Features trainieren. In Anfängerkursen können Kinder, Jugendliche und Erwachsene das sichere Stehen auf Wasserski und Wakeboard auch außerhalb der Öffnungszeiten erlernen.

Neben dem actionreichen Erlebnis hält der See auch erholsame Angebote bereit. Am kleinen Strand kann entspannt oder geschwommen werden, während von den Terrassen aus das bunte Treiben auf dem Wasser beobachtet werden kann. Die Gastronomie an der Anlage versorgt alle Gäste mit Getränken, Snacks und herzhaften Klassikern wie Pommes, Pizza, Burger und Co. Darüber hinaus eignet sich die Anlage hervorragend als besondere Location für Events aller Art.

Veranstaltungen

Am 20. Juni wird Midsommar gefeiert mit Wasserspaß bis in die späten Abendstunden. Dann folgt das Sommerfest am 15. August. Den Abschluss der Hauptsaison bildet das Halloween-Boarden am 31. Oktober, das mit Kostümen und Attraktionen ein schaurig-schönes Erlebnis bietet. Jeder ist herzlich willkommen!

Wasserski Neuhaus

März bis Oktober geöffnet · 📞 +49 (0)4752/12 61
wasserski-neuhaus.de

Wasserski & Wakeboard Neuhaus / Oste – Ab aufs Wasser mit dir!
Anzeige
Anzeige

Escapegames: Mikroabenteuer jenseits der Oste

Land Hadeln/Die Wingst. Tolle Tipps sind in der Wingst und im Ahlenmoor die von Escape-on-Tour Games entwickelten Escape-Spiele. Gemeinsam ist ihnen die Kombination aus Rätseln, Abenteuern und Logik, um das Ziel zu erreichen. Vorwissen ist nicht erforderlich — nur Neugierde und der Wille, die Rätsel zu lösen. Das Besondere: Es handelt sich nicht um klassische Escape-Rooms mit fester Zeitvorgabe. Um das jeweilige Rätsel zu lösen, muss das Gelände des Zoos, des Spielparks oder des MoorIZ erkundet werden. Die nötige Ausstattung gibt es vor Ort in Form eines Rätselkoffers.

Im Wingster Waldzoo ist Katta Kattarina traurig. Sie hat ihr Lieblingsfutter so gut versteckt, dass sie es selbst nicht mehr finden kann. Wer kann Kattarina helfen, ihr Futter wiederzufinden? Um das Rätsel zu lösen, ist die aktive Mitwirkung von Erwachsenen oder älteren Jugendlichen erforderlich.

Im Spielpark Wingst ist die Piratenwelt Ausgangspunkt für die Rätseltour für Kinder zwischen 6 und 12 Jahren. Käpt'n Piet Holzbein hat seine Beute, den „Wingster Schatz", im Wald des Spielparks vergraben. Eine Schatzkarte zeigt den Weg — aber ohne Grips und Geschick ist nichts zu machen!

Rund um das MoorInformationsZentrum Ahlenmoor bei Wanna gilt es, das mysteriöse Verschwinden von Herrn Fischer bei dichtem Nebel zu ergründen. Ein historischer Zeitungsartikel hilft bei der Spurensuche ab 12 Jahren. Warum kehrte Herr Fischer trotz groß angelegter Suche nie wieder nach Hause zurück?

Die Escape-Koffer — und somit das Spiel — können vor Ort für 15 Euro zzgl. Pfand ausgeliehen werden. Hinzu kommt der individuelle Eintritt. Lösungshilfen sind über eine im Koffer genannte Webseite abrufbar. Pro Koffer können bis zu fünf Personen mitspielen. Da mehrere Koffer vorhanden sind, können auch Gruppen das Escape-Spiel absolvieren.

Mehr Infos & Kontakt

Tourist-Information Wingst · 📞 (04778) 81200
wingst.de/aktiv/mikroabenteuer

Wingster Waldzoo, Sietland-Kahnfahrten, Spielpark Wingst, Hallen- & Freibad Wingst
Anzeige

Früher Start, lange Saison und neue Haltestelle

Elbe-Radwanderbus verbindet erneut die schönsten Ziele im Alten Land am Elbstrom

Elbe-Radwanderbus

Der Elbe-Radwanderbus bringt Radfahrer an die schönsten Orte zwischen Hamburg-Finkenwerder und Balje. Foto: © Tourismusverband Landkreis Stade

Mit einem stimmungsvollen Auftakt startet der Elbe-Radwanderbus in diesem Jahr bereits am 25. April in die neue Saison: An dem Tag lockt das traditionelle Blütenfest in Jork als erstes Highlight zahlreiche Gäste in die Region und bietet ein ideales Ziel für die erste Tour. Bis zum 31. Oktober 2026 ist der Bus unterwegs und bringt Radfahrerinnen, Ausflügler und Gäste an den Wochenenden sowie an Feiertagen komfortabel zu den schönsten Orten im Alten Land am Elbstrom.

Am 13. April eröffnete Kai Seefried, Landrat und Vorsitzender des Tourismusverbandes Landkreis Stade/Elbe e.V., gemeinsam mit Partnern des Landkreises, der beteiligten Kommunen, Gemeinden und der Kreissparkasse Stade und der Sparkasse Stade-Altes Land die neue Bus- und Radfahrsaison. Dass die Eröffnung in Buxtehude stattfand, ist kein Zufall: „Die Stadt hat als Märchenstadt eine starke Strahlkraft und spielt im touristischen Gesamtbild eine wichtige Rolle. Und beide Hansestädte, Stade und Buxtehude, sind zentrale touristische Ankerpunkte und wichtige Anziehungspunkte für Gäste." Er danke allen Akteuren, die dieses Angebot Jahr für Jahr möglich machen.

Mit dem früheren Starttermin und der durchgehenden Saison bis Ende Oktober wird dem Wunsch vieler Gäste entsprochen, die Region auch in der Zeit der Apfelernte und der goldenen Herbsttage aktiv zu erleben. Ebenfalls neu ist eine zusätzliche Haltestelle direkt am Moxy Hotel in Hamburg-Finkenwerder, die den Einstieg noch komfortabler macht und neue Kombinationsmöglichkeiten eröffnet.

Bewährt bleibt das erfolgreiche Konzept: Auf zwei Linien verbindet der Elbe-Radwanderbus die Region von Hamburg-Finkenwerder bis nach Balje und erschließt dabei die vielfältigen Landschaften und Orte entlang der Elbe — wie an einer Perlenkette aufgereiht. Fahrgäste erreichen bequem das Alte Land mit seinen Obstplantagen, die Stader Geest, das Kehdinger Land sowie die Hansestädte Stade und Buxtehude.

Der Bus fährt an allen Wochenenden und Feiertagen und ist vollständig in den hvv integriert, sodass auch das Deutschlandticket genutzt werden kann. Mit einer Kapazität von 46 Fahrgästen und Platz für bis zu 15 Fahrräder — inklusive E-Bikes auf einem speziellen Niederflur­anhänger — bietet der Bus ideale Voraussetzungen für flexible Ausflüge.

Besonders attraktiv sind die vielfältigen Kombinationsmöglichkeiten mit anderen Verkehrsmitteln: Fähren wie die HADAG-Verbindung ab Finkenwerder oder die Lühe-Schulau-Fähre sowie S- und Regionalbahnen lassen sich ideal in die Touren integrieren. So entstehen abwechslungsreiche Ausflüge zwischen maritimem Flair, historischen Ortskernen, weitläufigen Deichlandschaften und blühenden Obstgärten.

Lernen, lehren, aufwachsen

Chancen für Nebenjob oder Wiedereinstieg im Bildungsbereich

Qualifizierte Nachhilfe für Kinder und Jugendliche ist derzeit stark nachgefragt. Bedarf gibt es in vielen Fächern — von Mathematik über Sprachen bis zu naturwissenschaftlichen Disziplinen. Für Menschen mit Fachwissen und pädagogischem Geschick eröffnet das attraktive Möglichkeiten für einen Nebenjob oder den Wiedereinstieg ins Berufsleben.

Der Einstieg ist über Nachhilfeinstitute vor Ort wie den Studienkreis oder über Online-Anbieter wie GoStudent möglich. Neben der flexiblen Organisation schätzen viele Nachhilfelehrkräfte auch die Chance, ihr Wissen weiterzugeben und gleichzeitig pädagogische Erfahrung zu sammeln.

Unter www.studienkreis.de findet man weitere Informationen.

DJD/Studienkreis

GOBS Nordkehdingen: Rückblick

Drei Minuten, die berühren: Neuntklässler im Theater

Aufführung des Theaterstücks „Drei Minuten

Szene aus „Drei Minuten" der compagnie nik im STADEUM Stade. Foto: © Severin Vogl

Der 9. Jahrgang der GOBS Nordkehdingen besuchte am 9. Februar 2026 das Theaterstück „Drei Minuten" der compagnie nik im STADEUM in Stade. Insgesamt 35 Schülerinnen und Schüler nahmen an der Aufführung teil, die sich mit den Themen Flucht, Migration und Grenzen beschäftigte.

Ausgangspunkt des Stücks ist eine reale Situation an der Grenze zwischen Mexiko und den USA: Für drei Minuten öffnet sich dort ein Grenzzaun, damit sich getrennte Familien kurz sehen können. Danach schließt sich der Zaun wieder.

In einzelnen Sequenzen erzählten die Schauspielerinnen und Schauspieler unterschiedliche Migrationsgeschichten aus verschiedenen Zeiten und Regionen. So ging es unter anderem um einen jungen Syrer, der vor dem Krieg flieht und seine Reise nach Europa dokumentiert, um einen Mann aus Ghana, der wegen wirtschaftlicher Probleme seine Heimat verlässt, sowie um historische Fluchtgeschichten, etwa eine Hugenottin, die nach Brandenburg auswandert, oder einen jungen Handwerker, der sich im 19. Jahrhundert auf den Weg nach Amerika macht. Auch der weltweite Weg eines Fernsehers von der Produktion bis zur Entsorgung wurde dargestellt.

Im Anschluss an die Aufführung hatten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Viele beschrieben das Stück als kurzweilig und lobten die Schauspielerinnen und Schauspieler als fesselnde Erzähler. Schüler Tjorven Blanck sagte: „Ich fand das Stück sehr verständlich und konnte gut folgen. Es war kurzweilig und wurde nicht langweilig." Eine ausführliche Nachbesprechung erfolgt im Deutschunterricht.

Text: Manuela Thorbahn

Buntes Programm: Kennenlern-Nachmittag

Schüler beim Experimentieren beim Kennenlern-Nachmittag

Am 16. April öffnete die GOBS Nordkehdingen von 16 bis 18 Uhr ihre Türen für zukünftige Erst- und Fünftklässler sowie deren Familien. Schulleiter Torben Zimpel eröffnete die Veranstaltung und begrüßte die zahlreichen Gäste.

Im Anschluss konnten die Besucherinnen und Besucher an Schulführungen teilnehmen und bei vielfältigen Mitmachaktionen der Fachbereiche — etwa in Deutsch, Mathematik, Englisch und Informatik — selbst aktiv werden. Besonders beliebt war der Schnupperkurs im Programmieren.

Ein Highlight für die jüngeren Gäste war der Grundschulhof: Die dritte Klasse hatte dort zahlreiche Spiele vorbereitet und führte diese mit viel Engagement durch. Auch die Berufsorientierung sowie Differenzierung und Inklusion wurden vorgestellt. Die Mensa bot zudem Kostproben ihres täglich frisch zubereiteten Essens an. Der Nachmittag war geprägt von einer offenen Atmosphäre und vielen persönlichen Gesprächen.

Im Anschluss fand eine gut besuchte Informationsveranstaltung zur neuen Social-Media-freien Klasse statt. Dieses Konzept sieht einen bewussten Verzicht auf soziale Medien vor, um Kinder altersgerecht und schrittweise heranzuführen. Insgesamt war es eine gelungene Veranstaltung mit vielen interessierten Familien und einem lebendigen Austausch.

Text: Manuela Thorbahn

Tatort: Social Media — Was Kinder heute wirklich erleben

Informationsabend Tatort Social Media an der GOBS Nordkehdingen

Schulleiter Torben Zimpel stellt das Konzept einer Social-Media-freien Klasse vor. Foto: © A. Köster

Was sehen Kinder eigentlich täglich auf ihren Smartphones? Und welche Folgen hat das für Lernen, Verhalten und Entwicklung? Rund 30 Eltern und Erziehungsberechtigte stellten sich diesen Fragen bei einem Informationsabend an der Grund- und Oberschule Nordkehdingen und wurden mit einer Realität konfrontiert, die viele so nicht erwartet hatten. Schulleiter Torben Zimpel und sein Kollege Andreas Thorbahn machten deutlich: Soziale Medien sind längst kein harmloser Zeitvertreib mehr.

Kinder geraten bereits in jungen Jahren in Kontakt mit Cybermobbing, massivem Vergleichsdruck, ungeeigneten Inhalten und digitalen Mechanismen, die gezielt Aufmerksamkeit binden und abhängig machen können. Konflikte entstehen im Netz und werden mit in die Schule getragen.

Besonders eindrücklich waren die von Andreas Thorbahn erhobenen Daten aus dem schulischen Alltag. Sie zeigten eine Entwicklung, die viele Lehrkräfte zunehmend beobachten: Die Leistungen sinken, die Konzentrationsfähigkeit lässt nach, und immer mehr Schülerinnen und Schüler haben Schwierigkeiten, sich länger mit Lerninhalten auseinanderzusetzen. Ein Zusammenhang mit der intensiven Nutzung sozialer Medien liegt aus Sicht der Schule nahe.

Im zweiten Teil des Abends stellten Zimpel und Thorbahn das Konzept einer geplanten Social-Media-freien Klasse 5 vor, die im kommenden Schuljahr starten soll. Ziel ist es, Kindern bewusst einen geschützten Raum zu bieten. Das Angebot richtet sich an Familien, die diesen Weg aktiv mitgehen möchten. Parallel dazu wird es weiterhin eine herkömmliche fünfte Klasse geben, sodass die Wahlfreiheit der Eltern vollständig erhalten bleibt.

Die Resonanz zeigt deutlich: Das Thema bewegt. Viele Eltern suchen nach Orientierung und wünschen sich klare, verbindliche Rahmenbedingungen im Umgang mit sozialen Medien. Die geplante Social-Media-freie Klasse könnte dabei ein wichtiger Ansatz sein.

Text: Torben Zimpel

Grundschule Alter Leuchtturm Balje: Lüchten un Leven

Kiek mol wat wi all in Balje maken!

Drittklässler im Schulmuseum Himmelpforten

Mit vielen Fragen machten die Drittklässler einen Ausflug in das Schulmuseum Himmelpforten. Sie waren begeistert vom Ausprobieren und merkten, wie anders und wie viel strenger das Unterrichten früher war.

Blumenkinder der Eingangsstufen am Klassenfeld

Die Blumenkinder der Eingangsstufen besuchten das Natureum und bereiteten ihr Klassenfeld vor und säten Hafer aus.

Schüler beim Zukunftstag

Der Zukunftstag war sehr gelungen: Fünf motivierte Jugendliche hatten die Gelegenheit, in verschiedene Lerngruppen und Unterrichtsfächer hineinzuschnuppern und eigene kleine Lernprojekte durchzuführen.

Wolf-Info-Mobil zu Besuch in der Grundschule

Das Wolf-Info-Mobil besuchte unsere Grundschule und brachte spannende Einblicke in das Leben der Wölfe mit.

Vierte Klasse auf Klassenfahrt in Wüstewohlde

Die vierte Klasse verbrachte eine ereignisreiche, entspannte und harmonische Klassenfahrt in der Jugendherberge Wüstewohlde und lernte Erstaunliches zum Thema „Wald".

Emma Ramisch im Schulpraktikum

In ihrem zweiwöchigen Schulpraktikum bewährte sich Emma Ramisch als zukünftige Lehrkraft und belebte den Schulalltag durch ihren kreativen Einsatz.

Brandschutzübung mit Feuerwehr Balje und Hörne

Kürzlich fand eine Brandschutzübung mit den freiwilligen Feuerwehren aus Balje und Hörne statt. Als Dank für die großartige Unterstützung kamen die Ehrenamtlichen zum gemeinsamen Kaffeetrinken.

Hier anrufen und unterstützen: 📞 04153-660

Versorgung, Pflege, Begegnung

Anzeige

Mehr Raum für Mobilität: INCORT eröffnet neuen Standort für Reha-Technik in Hammah

Paar am Wasser mit faltbarem Elektrorollstuhl

Hammah wird zum neuen Dreh- und Angelpunkt für moderne Reha-Technik: Das Gesundheitsunternehmen INCORT eröffnete am 11. Mai 2026 seinen neuen Standort im Osteichfeld 8. Auf rund 700 Quadratmetern vereint das Unternehmen hier Lager, eine hochmoderne Werkstatt sowie Verwaltung, Ausstellungs- und Schulungsräume — und setzt damit ein klares Zeichen für Wachstum und Kundennähe in der Region.

Mit dem Umzug der Reha-Technik aus der Salztorscontrescarpe in Stade verfolgt INCORT ein klares Ziel: noch schnellere Lieferfähigkeit, kürzere Wege und effizientere Abläufe. Kundinnen und Kunden profitieren künftig von einer optimierten Versorgung und einem reibungslosen Service, der individuelle Bedürfnisse in den Mittelpunkt stellt. Das Sanitätshaus und die Orthopädie-Technik haben weiterhin ihre Heimat in der Salztorscontrescarpe.

Ein Herzstück des neuen Standorts ist die großzügige Ausstellung. Hier können Interessierte eine Vielzahl an Reha-Hilfsmitteln direkt vor Ort erleben und testen. Dazu zählen unter anderem eine große Auswahl an Aktivrollstühle, Zusatzantriebe für Rollstühle, verschiedene Scooter sowie Elektro- und faltbare Elektrorollstühle. Die Reha-Technik von INCORT kümmert sich aber nicht nur um das Thema Mobilität — mit fachkundiger Beratung und einer 360-Grad-Bedarfsanalyse, wenn benötigt auch im Wohnumfeld, wird für jede Lebenssituation die passende Lösung gefunden.

Neuer INCORT-Standort im Osteichfeld 8 in Hammah

Ab dem 11.05. können Kundinnen und Kunden Termine mit der Reha-Technik in Hammah vereinbaren. Foto: © INCORT

Der Standort richtet sich an Erwachsene jeden Alters — von jungen Menschen bis hin zu Seniorinnen und Senioren. Termine können von Montag bis Freitag nach telefonischer Absprache unter der 04141 41 19-140 flexibel direkt in Hammah vereinbart werden. Das erleichtert die persönliche Betreuung und schafft Raum für individuelle Beratung in angenehmer Atmosphäre. Auch die gute Erreichbarkeit überzeugt — zahlreiche kostenfreie Parkplätze stehen direkt vor der Tür zur Verfügung. Für die Versorgung von Kindern besteht die Möglichkeit, Termine mit den spezialisierten Kolleginnen und Kollegen des KiRO Hamburg (www.kiro-hamburg.de) ebenfalls in Hammah zu koordinieren.

Mit der Neueröffnung stärkt INCORT nicht nur seine regionale Präsenz, sondern setzt auch auf Zukunft: mehr Service, mehr Auswahl und mehr Nähe zu den Menschen. Ein Schritt, der zeigt, wie moderne Reha-Technik heute gedacht wird — effizient, individuell und vor allem nah am Bedarf der Kundinnen und Kunden.

„Faltbare Elektrorollstühle — für mehr Freiheiten."

Faltbare Elektrorollstühle sind innovative Hilfsmittel, die sich schnell und einfach zusammenklappen lassen. Damit passen sie nahezu in jeden Kofferraum und lassen sich auch in anderen Verkehrsmitteln wie dem Bus oder der Bahn leicht transportieren. So hat man im Alltag, bei einem Ausflug oder im Urlaub einen kompakten Weggefährten an seiner Seite, der einen mobil hält, im Innen- und Außenbereich.

— Jacqueline Becker, Teamleitung Reha-Technik

Kontakt

INCORT Reha-Technik · Osteichfeld 8 · 21714 Hammah · 📞 (04141) 41 19-140
Hauptsitz: Salztorscontrescarpe 7 · 21680 Stade · 📞 04141 41 19-0
www.incort.de

INCORT GmbH & Co. KG – Reha-Hilfsmittel für mehr Lebensfreude
Anzeige
Anzeige

Warum Tagespflege längst kein Randthema mehr ist

Senioren beim Spielen in der Tagespflege

Als Herr Krüger das erste Mal die Tagespflege betrat, war er 64 Jahre alt. Er hatte sein Leben lang gearbeitet, war viel unterwegs gewesen und hatte nie darüber nachgedacht, einmal Unterstützung zu brauchen. Dann kam der Schlaganfall. Von einem Tag auf den anderen war vieles anders. Die rechte Hand gehorchte nicht mehr zuverlässig, Gespräche kosteten Kraft, und der Alltag verlor seine Selbstverständlichkeit.

Seine Frau organisierte Therapien und Arzttermine, strukturierte den Tag neu und versuchte, Zuversicht auszustrahlen. Doch beide merkten schnell, dass reine medizinische Versorgung nicht ausreichte. Es fehlte Austausch. Es fehlte ein fester Rhythmus. Und es fehlte das Gefühl, weiterhin Teil einer Gemeinschaft zu sein.

Heute sitzt Herr Krüger an einem großen Tisch in der Tagespflege. Vor ihm liegt die Zeitung, neben ihm dampft der Kaffee. Zwei andere Gäste diskutieren über die Lokalnachrichten. Er hört zu, nickt, bringt einen Einwurf ein. Manchmal lacht er lauter als früher.

„Ich hätte nicht gedacht, dass mir das so guttut. Hier ist immer jemand da. Man kommt ins Gespräch, ohne dass es gezwungen wirkt."Herr Krüger

Ein Tag beginnt mit einem gemeinsamen Frühstück. Danach folgen Bewegungsangebote, Gedächtnisübungen oder kleine Aktivitäten. Manche helfen beim Tischdecken, andere ziehen sich mit einem Buch zurück. Niemand wird gedrängt, niemand wird übersehen. Die Mitarbeitenden wissen, was jeder Einzelne leisten kann, und bauen darauf auf.

Für seine Frau bedeutet diese Zeit Entlastung. Sie kann arbeiten, Besorgungen machen oder einfach einmal durchatmen, ohne ständig auf die Uhr zu schauen. Abends erzählt ihr Mann von seinem Tag. Von einem Gespräch über alte Handwerksberufe. Von einem Kartenspiel, das länger dauerte als geplant. Von einem Kuchen, der gemeinsam gebacken wurde. Es sind diese Erzählungen, die zeigen, dass wieder Bewegung ins Leben gekommen ist.

Tagespflege richtet sich nicht ausschließlich an Hochbetagte. Viele Gäste sind in ihren Sechzigern oder frühen Siebzigern. Manche kommen nach einem Krankenhausaufenthalt, andere leben allein und suchen Anschluss. Wieder andere benötigen tagsüber Unterstützung, möchten aber weiterhin in der eigenen Wohnung bleiben.

Die Finanzierung erfolgt über die Pflegeversicherung. Menschen mit Pflegegrad zwei bis fünf können Leistungen für die teilstationäre Betreuung in Anspruch nehmen. Die Pflegekasse übernimmt die pflegebedingten Kosten sowie in der Regel den Fahrdienst. Für Verpflegung und zusätzliche Angebote fällt ein Eigenanteil an. Der monatliche Entlastungsbetrag kann zur Reduzierung dieser Kosten genutzt werden. Ein Beratungsgespräch schafft hier meist schnell Klarheit.

Im Landkreis Stade betreibt das DRK fünf Tagespflegeeinrichtungen in Buxtehude, Steinkirchen, Stade, Himmelpforten und Freiburg. Sie sind offen für Menschen mit ganz unterschiedlichen Bedürfnissen. Entscheidend ist nicht die Diagnose, sondern der Wunsch nach einem guten Tag in Gemeinschaft.

Herr Krüger sagt heute, dass ihm die Tagespflege mehr gegeben hat, als er erwartet hätte. Nicht nur Sicherheit, sondern neue Gewohnheiten. Für andere Gäste bedeutet sie vor allem Begegnung, Struktur oder einfach die Freude an Gesprächen.

Tagespflege ist kein Ort für eine bestimmte Gruppe. Sie ist ein Angebot für Menschen, die ihren Alltag nicht allein gestalten möchten oder können. Und für Angehörige, die wissen wollen, dass ihre Liebsten tagsüber gut begleitet sind.

Am Ende geht es um Lebensqualität. Um Tage, die nicht leer bleiben. Und um die Erfahrung, dass Gemeinschaft in jedem Alter guttut.

DRK-Tagespflegeeinrichtungen im Landkreis Stade

Tagespflege Stade · Hahler Weg 53, 21682 Stade · 📞 (04141) 9914935

Tagespflege Buxtehude · Estebrügger Straße 15, 21614 Buxtehude · 📞 (04161) 9669012

Tagespflege Freiburg · Krankenhausweg 9, 21729 Freiburg · 📞 (04779) 92 36 100

Tagespflege Himmelpforten · Forth 5, 21709 Himmelpforten · 📞 (04144) 2351023

Tagespflege Steinkirchen · Kirchweg 3, 21720 Steinkirchen · 📞 (04142) 18 19917

Sport, Tradition, Ehrenamt

MTV Freiburg lädt ein zur zweiten Laufveranstaltung

Sonntag, 30. August

Nach dem erfolgreichen Auftakt im Sommer 2024 mit rund 200 Teilnehmenden richtet der MTV Freiburg v. 1883 e.V. erneut ein großes Laufevent in Freiburg/Elbe aus. Nach zweijähriger Pause findet die Veranstaltung am Sonntag, 30. August, auf der Sportanlage „Am Bassin" statt. Start und Ziel befinden sich am Gelände Am Bassin 25, Beginn ist um 10 Uhr.

Das weitläufige Außendeichgelände ohne Durchgangsverkehr bietet ideale Bedingungen für Läuferinnen, Läufer und Walker. Die Strecken führen durch Freiburg/Elbe, entlang des Freiburger Hafens sowie größtenteils durch das Naturschutzgebiet „Elbe und Inseln" im Nordkehdinger Außendeich. Dabei erleben die Teilnehmenden die vielfältige Tier- und Pflanzenwelt der Region und laufen abschnittsweise direkt an der Unterelbe entlang.

Distanzen für alle Alters- und Leistungsgruppen:

  • 10:00 Uhr: Halbmarathon, 21,5 Kilometer (10 Euro)
  • 10:45 Uhr: 10-Kilometer-Lauf (7,50 Euro)
  • 11:00 Uhr: 5-Kilometer-Lauf & 5-Kilometer-Walking (jew. 5 Euro)
  • 10:15 Uhr: 400-Meter-Bambinilauf auf der Laufbahn der Sportanlage (kostenfrei)
  • 10:30 Uhr: 1-Kilometer-Kinderlauf (kostenfrei)

Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Der MTV Freiburg freut sich auf zahlreiche Teilnehmende sowie Zuschauerinnen und Zuschauer.

Anmeldung

Direkt über www.mtv-freiburg.de

Kurzentschlossene können sich zudem am Veranstaltungstag vor Ort registrieren.

MTV Freiburg hielt Jahreshauptversammlung

Der MTV Freiburg hielt am 10. April im Vereinslokal Gästehaus Kehdinger Hof die alljährliche Jahreshauptversammlung ab. Unter dem TOP Wahlen wurden Sven Schröder als 2. Vorsitzender, Kai Horeis als Jugendwart und Petra Schröder als Schriftwartin in ihren Ämtern bestätigt und wiedergewählt.

Im Rahmen der Versammlung wurden einige langjährige Vereinsmitglieder geehrt. Geehrt wurden: Renate Heyer, Petra Elfers, Hartmut Kallien und Fredy Hagedorn.

26. – 28. Juni

428. Schützenfest in Freiburg

Schützenkönigshaus Freiburg 2025/26 – Gruppenfoto

Das Schützenkönigshaus der Schützengilde Freiburg lädt zum 428. Schützenfest ein. Foto: © Schützengilde Freiburg

Das Königshaus sowie die Gildeschwestern und Gildebrüder laden alle Bürgerinnen und Bürger Freiburgs und darüber hinaus herzlich zum Schützenfest vom 26. bis 28. Juni auf den Schützenplatz am Bassin ein.

Donnerstag, 26. Juni

Das Fest beginnt um 19 Uhr mit einem öffentlichen Gottesdienst in der St. Wulphardi Kirche. Ab 20 Uhr gibt das Trommler- und Pfeifercorps im Festzelt ein kleines Konzert. Im Anschluss startet die Party mit DJ Dirk und vielen spannenden Überraschungen in den Abend hinein.

Samstag, 27. Juni

Der Samstag bietet ein buntes Kinderprogramm, das Jung und Alt gleichermaßen anspricht. Besonders freuen wir uns auf das Programm mit Dirk Ludewig, bei dem neben vielen kleinen Gästen auch Seniorinnen und Senioren herzlich eingeladen sind, dabei zu sein. Unser Festwirt Kai Ammer verwöhnt alle mit einer großen Kaffee- und Kuchentafel im Festzelt. Am Abend findet die Königsproklamation im Festzelt statt, gefolgt von der großen Festzeltparty mit DJ Thomas.

Sonntag, 28. Juni

Am Sonntag freuen wir uns auf unsere benachbarten Schützenvereine, den Spielmannszug Assel und das Trommler- und Pfeifercorps, wenn wir gemeinsam unser neues Königshaus abholen. Dazu rufen wir alle Freiburgerinnen und Freiburger auf, ihre Gärten und Häuser mit weiß-roten Fähnchen zu schmücken. Das schönste geschmückte Haus oder die schönste Straße erhält nach dem Schützenfest einen besonderen Preis der Gilde. DJ Anja sorgt am Sonntagnachmittag bis in den Abend für Stimmung im Festzelt.

An allen drei Tagen präsentieren unsere Schausteller eine bunte Vielfalt an Angeboten. Vom Kinderkarussell über Eis und Süßigkeiten, Bratwurst- und Fischbude bis hin zur Schießbude ist für jeden Geschmack etwas dabei. Ob Jung oder Alt, ob Schützenmitglied oder Besucher, dieses Wochenende gehört uns allen. Kommen Sie vorbei und feiern Sie mit uns drei unvergessliche Tage voller Tradition, Musik und Geselligkeit. Wir freuen uns auf Sie.

Mitmachen erwünscht!

Du möchtest das Gildeleben aktiv mitgestalten? Die Schützengilde freut sich über neue Mitglieder und frischen Wind.

Bastian Meyburg · 📞 0151 46 60 91 55 · ✉ freiburger.schuetzengilde@gmail.com

QS1 bestanden: Feuerwehr Nordkehdingen

In der Samtgemeinde Nordkehdingen haben angehende Feuerwehrleute ihre Grundausbildung der Qualifikationsstufe 1 erfolgreich abgeschlossen. Am Freitag, 20. März, legten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Abschlussprüfung ab — und bestanden.

Die Qualifikationsstufe 1 (QS1) ist der erste Teil der neuen Modularen Grundausbildung (MGA) der niedersächsischen Feuerwehren. Nach Abschluss der Basismodule sind die Einsatzkräfte grundlegend einsatzfähig und erhalten die Qualifikation als Truppmann / Truppfrau. Die Ausbildung umfasst Brandbekämpfung, technische Hilfeleistung, Gerätekunde sowie Unfallverhütung.

141 Einsätze und über 10.000 Stunden ehrenamtliche Arbeit

Jahreshauptversammlung der Gesamtwehr Nordkehdingen am 18. März

Am 18. März trafen sich die sechs Ortswehren der Gesamtwehr Nordkehdingen zur Jahreshauptversammlung im Gasthaus Sieb. Gemeindebrandmeister Sven Nemitz begrüßte 120 Kameradinnen und Kameraden. Ein Abend, der Rückblick, Anerkennung und Ausblick in einem bot.

Starke Zahlen für eine starke Wehr

Stellvertretend für den stellvertretenden Gemeindebrandmeister Martin Umland präsentierte Nemitz die Jahresstatistik: In den sechs Ortswehren Balje-Hörne, Balje, Krummendeich, Oederquart, Freiburg und Wischhafen sind 191 aktive Mitglieder, davon 173 Männer und 18 Frauen. Hinzu kommen 17 Kinder in der Kinderfeuerwehr und 27 Jugendliche in der Jugendfeuerwehr. Im letzten Jahr rückte die Gesamtwehr zu 141 Einsätzen aus. Mit Dienstabenden und Ausbildung ergibt das 10.289 Stunden, durchschnittlich 66 Stunden je Einsatzkraft.

31 AED-Einsätze: Freiwillig und lebensrettend

Besonders hob Nemitz die 31 AED-Einsätze hervor. Die Nutzung automatischer externer Defibrillatoren gehört nicht zur Pflichtaufgabe der Feuerwehr. Umso mehr dankte er den Kameradinnen und Kameraden für dieses Engagement.

Großeinsätze auf der Elbe

Größere Brandeinsätze blieben 2025 aus. Dafür forderte die Elbe die Wehr mehrfach. Ein Bagger war bis zum Drehkranz im Schlick versunken. Die Feuerwehr verhinderte mit Ölsperren ein Ausbreiten der Betriebsstoffe, nach zwei Tiden konnte das Fahrzeug geborgen werden. Zweimal wurde die Wehr zu Personensuchen auf dem Fluss gerufen. Beide Einsätze unter schwierigen Bedingungen blieben nach stundenlanger Suche ohne Ergebnis.

Neue Fahrzeuge und Planungen für die Zukunft

Für Wischhafen und Oederquart ist ein neuer Einsatzleitwagen bestellt, Lieferung voraussichtlich Juli oder August. Für Freiburg laufen Sondierungsgespräche über ein weiteres Fahrzeug. Die Ortswehr Balje-Hörne erhielt ein neues Fahrzeug. Die Planungen für ein neues Gerätehaus in Krummendeich sind angelaufen. Weitere Kosten: neue Uniformen und die Umstellung auf neue Dienstgrade.

Kinder, Jugend und Beförderungen

Kinderfeuerwehrwart und Jugendfeuerwehrwartin gaben einen Rückblick auf das letzte Jahr mit den jungen Mitgliedern. Im Zuge der Umstellung auf die neuen Dienstgrade wurden insgesamt 16 Beförderungen ausgesprochen. Dazu kamen Ehrungen für langjährige Treue: sechs Kameradinnen und Kameraden für 25 Jahre, vier für 40 Jahre und vier für 50 Jahre aktiven Dienst.

Nach Grußworten der Gäste schloss Gemeindebrandmeister Sven Nemitz eine Versammlung, die eindrucksvoll zeigte, was ehrenamtliches Engagement im Alltag bedeutet: 10.289 Stunden Einsatz für die Sicherheit der Menschen in Nordkehdingen.

Diana Schröder & schnelle Brötchen

Diana Schröder

Engagiert für Senioren

Wer in Hamelwörden zur „Klönschnack"-Runde kommt, weiß: Diana Schröders „Schnelle Brötchen" sind als Erstes weg. Kaum stehen sie auf dem Tisch, greifen alle zu. Das Rezept? Verrät sie uns heute.

Die 55-Jährige ist in Freiburg aufgewachsen, lebt heute in Wischhafen und hat in Kehdingen längst tiefe Wurzeln geschlagen. Ihre zwei Kinder sind erwachsen. Diana widmet ihre Energie mit Überzeugung der älteren Generation. Seit 2022 leitet sie das Büro des Fördervereins „Wi helpt", seit Januar 2026 ist sie Ansprechpartnerin für die Seniorenhilfe in Kehdingen.

Was sie antreibt? Menschen zusammenbringen. Zuhören. Anpacken. Dort, wo man lebt. Die „Klönschnack"-Runde ist dafür das beste Beispiel. Kaffee, Kuchen, Gespräche und das gute Gefühl, nicht allein zu sein. Genau das macht Diana sichtbar glücklich. Und wenn Ruhe sein darf, schwingt sie sich aufs Fahrrad oder werkelt in ihrem Garten. Beides bringt sie zur Ruhe. Es gibt ihr Kraft für das, was ihr wichtig ist: sich einzubringen und für andere da zu sein.

Schnelle Brötchen mit Dinkelmehl

Rezept: Schnelle Brötchen (mit Dinkelmehl)

Zutaten:

  • 1 kg Dinkelmehl
  • 1 Würfel Hefe
  • 1 EL Honig
  • 600 ml lauwarmes Wasser
  • 1 EL Salz

Zubereitung:

  1. Die Hefe mit dem Honig verrühren, bis eine cremige Masse entstanden ist.
  2. Lauwarmes Wasser und Salz hinzufügen und gut mischen.
  3. Das Mehl nach und nach einarbeiten und zu einem geschmeidigen Teig verkneten.
  4. Brötchen formen, auf ein Blech legen und ca. 30 Minuten gehen lassen.
  5. Im kalten Ofen bei 200 °C etwa 25–30 Minuten backen.

Guten Appetit!